Rotterdamer Containertransportunternehmen bezüglich Wartezeiten Terminals
TOP MAGAZINE · Straßentransport
Dutzende Containertransportunternehmen im Rotterdamer Hafen fordern rasche Maßnahmen gegen die anhaltenden Wartezeiten an den Containerterminals. Bis zum 12. November muss ein Aktionsplan vorliegen; andernfalls werden weitere Schritte folgen.
Containertransporteure schlagen Alarm
Container-Straßentransporteure im Rotterdamer Hafen haben sich zusammengeschlossen und erneut nachdrücklich ihre Besorgnis über die langwierigen Wartezeiten an den Containerterminals zum Ausdruck gebracht. Nach Angaben der Spediteure stehen die Fahrer zu lange im Stau, während sie auf die Abfertigung ihrer Ladungen warten, was zu Lasten ihrer Zeit und ihrer Gewinnmargen geht.
In einem gemeinsamen Schreiben an Terminals, Reedereien und Branchenverbände fordern die Transportunternehmen nun bis zum 12. November eine konkrete Lösung. Bleibt diese aus, erwägen sie, an die Öffentlichkeit zu gehen und sich an die Politik zu wenden, um ihrem Anliegen Nachdruck zu verleihen.
Die Kosten tragen die Transportunternehmen
Die Spediteure weisen darauf hin, dass die Kosten der Verzögerungen unverhältnismäßig schwer auf ihren Schultern lasten. Da Lkw stundenlang an den Terminals warten, können sie weniger Fahrten absolvieren, entgehen ihnen Umsätze und entstehen ihnen zusätzliche Kosten. Die Frustration ist daher stark angestiegen.
Obwohl Verzögerungen an Terminals häufiger vorkommen, ist das Problem nach Ansicht der Fahrer und Unternehmen mittlerweile dringlich und strukturell geworden. Wiederholte Versuche, die Situation durch Gespräche zu verbessern, haben ihrer Meinung nach bisher zu unzureichenden Ergebnissen geführt.
Ultimatum und weitere Maßnahmen
Die Containertransporteure setzen eine strenge Frist: Wenn den beteiligten Parteien bis zum 12. November kein klarer Aktionsplan vorliegt, wollen sie die Medien und die Politik in großem Umfang einschalten. Damit hoffen sie, sowohl auf die Terminals als auch auf die Reedereien mehr Druck auszuüben, damit diese gemeinsam strukturelle Maßnahmen ergreifen, die auf eine schnellere und effizientere Abfertigung auf dem Hafengelände abzielen.
Bislang bleibt es bei einer Warnung, doch der Tonfall und das Ultimatum unterstreichen die Ernsthaftigkeit der Lage, zumal die Zahl der Meldungen über Staus in den vergangenen Monaten offenbar wieder zunimmt.
Was bedeutet das für Ihre Sendung?
Einschätzung von TOP auf Grundlage der oben genannten Entwicklung.
Planung
Verlader könnten kurzfristig Beeinträchtigungen erfahren, sollten die Wartezeiten weiter ansteigen oder Spediteure Arbeitskampfmaßnahmen ergreifen. Flexibilität bei der Planung könnte erforderlich werden.
Kosten
Längere Wartezeiten an den Terminals schlagen sich weiterhin in der Preisgestaltung der Straßentransportunternehmen nieder. Mögliche höhere Tarife oder Zuschläge sind bei anhaltenden Verzögerungen nicht ausgeschlossen.
Zu beachtender Punkt
Verlader tun gut daran, die Entwicklungen rund um die angekündigte Frist genau zu verfolgen und rechtzeitig Alternativen für ihre Transporte zu prüfen.
Quellen
Flows – Rotterdamer Containertransportunternehmen stellen Ultimatum wegen Wartezeiten
NT — Containertransportunternehmen schlagen erneut Alarm wegen Wartezeiten im Rotterdamer Hafen | NT
Bild: TOP-Archiv, zur Veranschaulichung.
