APMT ergreift Maßnahmen gegen die Hitze auf der Maasvlakte
APMT Maasvlakte II hat am Mittwoch aufgrund extremer Hitze einen Teil der Aktivitäten vorübergehend eingestellt. Die hohen Temperaturen stellten ein Risiko für die Stapelkräne auf dem Terminal dar, weshalb die landseitigen Abläufe vorübergehend ausgesetzt wurden.
Das Terminal schloss am Nachmittag das Tor für den Güterverkehr. Laut APMT hatte die Sicherheit der Mitarbeiter, Fahrer und Betriebsprozesse weiterhin höchste Priorität. Die landseitigen Aktivitäten wurden später am Abend wieder aufgenommen.
APMT schützt Kräne vor Überhitzung
Laut WorldCargo News hatte die Störung keine Auswirkungen auf die Aktivitäten am Kai. Die Probleme traten vor allem auf dem Gelände und auf der Landseite auf. APMT ergriff vorbeugende Maßnahmen, da die Kühlsysteme in den Maschinenräumen der Stapelkräne aufgrund der Hitze ausfallen könnten.
In Rotterdam stieg die Temperatur am Mittwoch auf etwa 35 Grad. Laut Niels Dekker, Chief Commercial Officer bei APMT Maasvlakte II, macht es keinen Sinn, den Terminal weiter zu betreiben, wenn dadurch Geräte und elektrische Systeme beschädigt werden.
APMT rechnet möglicherweise mit weiteren Verzögerungen
Die vorübergehende Schließung verursacht einen Rückstau. Wie lange es dauert, diesen aufzuholen, hängt laut Dekker von der Temperatur in den kommenden Tagen ab. APMT hat seine Kunden bereits darauf hingewiesen, dass ähnliche betriebliche Herausforderungen erneut auftreten können.
Das Terminal testet derzeit Maßnahmen zur Verbesserung der Belastbarkeit der Anlagen. Dabei wird unter anderem eine zusätzliche Kühlung für Frachtumschlaggeräte geprüft. Laut APMT sind die ersten Ergebnisse positiv.
Weitere Informationen zu Containerströmen und Terminalprozessen finden Sie auf den Seiten zu Containerumschlag, Seefracht und der TOP-Plattform.
APMT passt sich dem Klimawandel an
Laut Mara Vroon, Head of Commerce bei APMT Maasvlakte II, ist die derzeitige Ausrüstung nicht für die klimatischen Bedingungen ausgelegt, mit denen Terminals heute konfrontiert sind. Als die Kräne vor etwa fünfzehn Jahren angeschafft wurden, waren solche Temperaturen nicht vorgesehen.
Die 62 neuen Kräne, die für den Ausbau des Terminals bestellt wurden, sind so konzipiert, dass sie höheren Temperaturen besser standhalten. Darüber hinaus arbeitet APMT gemeinsam mit Lieferanten und Wartungspartnern an kurzfristigen Lösungen für einen zuverlässigeren Betrieb bei Hitze.
…extreme Hitze nicht nur Menschen betrifft, sondern auch Kräne, Kühlsysteme und elektrische Anlagen an Terminals? Klimaresistente Geräte gewinnen daher zunehmend an Bedeutung.
