IT-Störung legt ECT-Terminals auf der Maasvlakte lahm
Eine IT-Störung sorgt für erhebliche Beeinträchtigungen auf der Rotterdamer Maasvlakte. Das Delta-Terminal und das Euromax-Terminal von ECT stehen aufgrund einer Netzwerkstörung still, wie das Terminalunternehmen mitteilt.
Aufgrund der IT-Störung wurden alle operativen Aktivitäten an beiden Terminals eingestellt. Es ist noch nicht klar, wie lange die Störung genau andauern wird. ECT geht angesichts der aktuellen Lage davon aus, dass die Terminals nicht vor 20:00 Uhr wieder betriebsbereit sein werden.
IT-Störung betrifft Delta-Terminal und Euromax-Terminal
Die IT-Störung betrifft zwei wichtige Containerterminals auf der Maasvlakte. Dadurch können Container vorübergehend nicht wie gewohnt abgefertigt werden. Für Reedereien, Spediteure, Verlader und Frachtführer kann dies zu Verzögerungen in der Planung führen.
Wenn der Terminalbetrieb zum Erliegen kommt, wirkt sich dies unmittelbar auf die Logistikkette aus. Ankommende Container stehen möglicherweise erst später zur Verfügung, und geplante Abholungen oder Lieferungen müssen unter Umständen angepasst werden. Insbesondere bei zeitkritischer Fracht kann eine Störung schnell Folgen haben.
IT-Störung kommt zu Hitzeproblemen hinzu
Die IT-Störung ist nicht die einzige Beeinträchtigung auf der Maasvlakte in dieser Woche. APM Terminals Maasvlakte II hatte bereits zuvor Probleme aufgrund extremer Hitze gemeldet. Dabei bestand die Befürchtung, dass Kräne beschädigt werden könnten, weil die Kühlsysteme nicht richtig funktionierten.
Auch ECT warnte am Mittwoch, dass extremes Wetter technische Störungen verursachen könne. Nach Angaben des Terminalbetreibers könne dies Auswirkungen auf die Produktivität haben. Die Kombination aus Hitze und einer IT-Störung zeigt, wie anfällig Terminalbetriebe sein können, wenn Technik, Wetter und Planung aufeinandertreffen.
Weitere Informationen zu Containerströmen und Terminalprozessen finden Sie auf den Seiten zu Containerabfertigung, Seefracht und der TOP-Plattform.
IT-Störung erfordert Neuplanung in der Lieferkette
Für Unternehmen, die auf die ECT-Terminals angewiesen sind, bedeutet die IT-Störung vor allem, dass die Planung überarbeitet werden muss. Lkw, Binnenschifffahrtsverbindungen und Weitertransporte können Verzögerungen erfahren, wenn Container später zur Verfügung stehen.
Spediteure und Logistikdienstleister müssen ihre Kunden daher über mögliche Änderungen bei Ankunftszeiten, Abholterminen und Lieferungen informieren. Sobald ECT den Betrieb wieder aufnimmt, kann es zudem zu einem vorübergehenden Rückstau kommen, der nicht sofort abgebaut werden kann.
…eine IT-Störung an einem Containerterminal unmittelbare Auswirkungen auf Lkw, Binnenschifffahrt, Reedereien und Lagerhäuser haben kann? Ein einziges stillstehendes Terminal kann daher Folgen für die gesamte Lieferkette haben.
